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Material

Welche molekularen Strukturen machen ein Material lumineszent, leitend oder schaltbar? Wie entstehen aus gezielt synthetisierten Molekülen funktionelle Festkörper mit definierten elektronischen und optischen Eigenschaften, und welche neuen Phänomene treten auf, wenn Materie auf die Nanoskala reduziert wird? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der Materialforschung im Department für Chemie und Biochemie. Forschende entwickeln neue Verbindungen und Materialien durch präzise Synthese, charakterisieren ihre Eigenschaften auf atomarer und nanoskopischer Ebene und verarbeiten sie zu funktionellen Schichten und Bauelementen. Das Spektrum reicht von konjugierten Polymeren und porösen Gerüstverbindungen über lumineszente Metallkomplexe und plasmonische Nanostrukturen bis hin zu halbleitenden Dünnschichten für Optoelektronik und Sensorik. So verbindet die Materialforschung im Department grundlegende Erkenntnisse der Festkörper- und Nanowissenschaften mit konkreten Perspektiven für Energietechnologie, Biophotonik und Informationsspeicherung.

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Synthese

Die chemische Synthese ist der Ausgangspunkt jeder zielgerichteten Materialentwicklung: Erst durch die präzise Kontrolle von Reaktionsbedingungen, Molekülarchitektur und Funktionalisierungsstrategien entstehen Materialien mit maßgeschneiderten Eigenschaften. Im Department werden unter anderem konjugierte Polymere und Hybridmaterialien, metallorganische und kovalente organische Gerüstverbindungen sowie lumineszente Koordinationsverbindungen mit f-Elementen synthetisiert. Die Syntheseforschung reicht dabei von der molekularen Ebene bis zur kontrollierten Abscheidung funktioneller Dünnschichten.

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Erik Strub

The group is interested in fundamental chemistry of the artificial element Technetium. Further, we collaborate with the institutes of geology and nuclear physics in the field of accelerator mass spectrometry. We are performing radiometric analyses, and apply X-ray Fluorescence for archeometry.

Oliver Dumele

Die Arbeitsgruppe entwickelt auf Basis polyaromatischer Gerüste neuartige Materialien, darunter kristalline und poröse kovalente organische Gerüstverbindungen (COFs), gespannte aromatische Makrozyklen sowie photoschaltbare molekulare Magnete für Anwendungen in der Quanten-Informationstechnologie.

Annette Schmidt

Die Arbeitsgruppe entwickelt und charakterisiert funktionale Nanomaterialien und Polymersysteme, darunter magnetische Hybridmaterialien, selbstheilende Werkstoffe, bioaktive Oberflächen und Pickering-Emulsionen, mit Schwerpunkt auf der gezielten Steuerung von Architektur und Materialeigenschaften.

Mathias S. Wickleder

Die Arbeitsgruppe synthetisiert und charakterisiert neue anorganische Verbindungen aus den Bereichen Lanthanid-, Actinid- und Technetiumchemie sowie Hochdruckphasen und Supersäuresysteme und untersucht diese systematisch auf ungewöhnliche magnetische und lumineszente Eigenschaften mittels Einkristalldiffraktometrie.

Sanjay Mathur

Ausgehend von maßgeschneiderten molekularen Precursoren synthetisiert und charakterisiert die Arbeitsgruppe nanostrukturierte Materialien wie Dünnschichten, Nanopartikel und Nanodrähte für Anwendungen in der Energietechnik, Oberflächenfunktionalisierung und Nanomedizin.

Uwe Ruschewitz

Die Arbeitsgruppe synthetisiert und charakterisiert neuartige anorganische Festkörper, darunter Acetylidverbindungen, fluorierte Koordinationspolymere sowie MOF-basierte Kompositmaterialien mit photoschaltbaren Gastmolekülen.

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Nano

Auf der Nanoskala bestimmen Größe, Form und Oberfläche eines Materials seine optischen, elektronischen und mechanischen Eigenschaften in einer Weise, die im Makroskopischen keine Entsprechung hat. Im Department werden plasmonische Nanostrukturen, ultraleichte poröse Aerogele und polymere Hybridnanokomposite synthetisiert und charakterisiert sowie Methoden zur kontrollierten Abscheidung von Dünnschichten auf atomarer Ebene entwickelt. Anwendungsperspektiven reichen von der Biophotonik und Nanomedizin über optische Sensorik bis zur Optoelektronik.

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Klas Lindfors

Die Gruppe untersucht Licht und Licht-Materie-Wechselwirkungen im Nanobereich. Wir nutzen Nanofabrikationsmethoden, um komplexe Strukturen zur Steuerung der Licht-Materie-Wechselwirkung zu realisieren. Diese werden mithilfe einer breiten Palette optischer Mikrospektroskopieverfahren charakterisiert.

Annette Schmidt

Die Arbeitsgruppe entwickelt und charakterisiert funktionale Nanomaterialien und Polymersysteme, darunter magnetische Hybridmaterialien, selbstheilende Werkstoffe, bioaktive Oberflächen und Pickering-Emulsionen, mit Schwerpunkt auf der gezielten Steuerung von Architektur und Materialeigenschaften.

Sanjay Mathur

Ausgehend von maßgeschneiderten molekularen Precursoren synthetisiert und charakterisiert die Arbeitsgruppe nanostrukturierte Materialien wie Dünnschichten, Nanopartikel und Nanodrähte für Anwendungen in der Energietechnik, Oberflächenfunktionalisierung und Nanomedizin.

Barbara Milow

Die Arbeitsgruppe synthetisiert hochporöse, nanostrukturierte Aerogele aus anorganischen, organischen und biopolymerbasierten Ausgangsstoffen über Sol-Gel-Prozesse und untersucht deren außergewöhnliche thermische, akustische und strukturelle Eigenschaften für Anwendungen in Luft- und Raumfahrt, Automobil- und Bauwesen.

Marcel Schubert

Die Arbeitsgruppe entwickelt mikroskopische Laser und biokompatible optische Bauelemente für biomedizinische Anwendungen, darunter bioresponsive Sensoren und in biologische Systeme integrierte Mikrolaser, an der Schnittstelle von Biologie, Chemie und Photonik.

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Festkörper

Kristalline Feststoffe bilden die Grundlage für eine Vielzahl technologisch relevanter Materialien, von Energiespeichern und Katalysatoren bis hin zu Halbleiterbauelementen und Informationsträgern. Im Department werden neue anorganische Verbindungen, poröse Netzwerke wie metallorganische und kovalente organische Gerüstverbindungen sowie Verbindungen mit f-Elementen und ungewöhnlichen magnetischen oder optischen Eigenschaften synthetisiert und strukturell charakterisiert. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf photoschaltbaren Festkörpern, deren physikalische Eigenschaften sich durch Lichtreize reversibel verändern lassen.

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Mathias S. Wickleder

Die Arbeitsgruppe synthetisiert und charakterisiert neue anorganische Verbindungen aus den Bereichen Lanthanid-, Actinid- und Technetiumchemie sowie Hochdruckphasen und Supersäuresysteme und untersucht diese systematisch auf ungewöhnliche magnetische und lumineszente Eigenschaften mittels Einkristalldiffraktometrie.

Sanjay Mathur

Ausgehend von maßgeschneiderten molekularen Precursoren synthetisiert und charakterisiert die Arbeitsgruppe nanostrukturierte Materialien wie Dünnschichten, Nanopartikel und Nanodrähte für Anwendungen in der Energietechnik, Oberflächenfunktionalisierung und Nanomedizin.

Uwe Ruschewitz

Die Arbeitsgruppe synthetisiert und charakterisiert neuartige anorganische Festkörper, darunter Acetylidverbindungen, fluorierte Koordinationspolymere sowie MOF-basierte Kompositmaterialien mit photoschaltbaren Gastmolekülen.

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Halbleiter

Organische Halbleiter vereinen die elektronischen Eigenschaften anorganischer Materialien mit der chemischen Flexibilität organischer Moleküle und ermöglichen so die Herstellung großflächiger, leichtgewichtiger und kostengünstig prozessierbarer optoelektronischer Bauteile. Im Department werden neue halbleitende Verbindungen synthetisiert, in dünne Schichten verarbeitet und in organischen Leuchtdioden sowie Solarzellen erprobt. Die gezielte Einführung von Chiralität und die Abstimmung von Lumineszenzeigenschaften erschließen dabei neuartige Funktionen wie die Emission zirkular polarisierten Lichts.

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Prince Ravat

Die AG Ravat entwickelt chirale π-konjugierte Moleküle, deren dreidimensionale Struktur optische und elektronische Funktionen bestimmt. Schwerpunkte sind Helicen-basierte Halbleiter, zirkular polarisierte Emission und Materialien für chirale optoelektronische Bauteile.

Klaus Meerholz

Die Arbeitsgruppe forscht an großflächiger und gedruckter organischer Elektronik, darunter organische und hybride Leuchtdioden, Photovoltaik, Datenspeicher sowie organische Batterien, mit dem Ziel kostengünstiger und umweltfreundlicher Herstellungsverfahren.

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Photonik

Photonik befasst sich mit der Erzeugung, Führung und Detektion von Licht auf der Skala einzelner Moleküle und Nanostrukturen. Im Department entstehen lichtemittierende organische Verbindungen, miniaturisierte Lasersysteme für biologische Anwendungen und plasmonische Nanostrukturen, die optische Felder auf nanometrische Volumina konzentrieren. Die Forschung spannt einen Bogen von der Biophotonik und Optogenetik über integrierte optoelektronische Systeme bis zu ultrakurzzeitspektroskopischen Methoden zur Untersuchung dynamischer Licht-Materie-Wechselwirkungen.

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Malte Gather

Das Gather Lab entwickelt molekulare Photonik, vor allem für lebende Systeme: Mikrolaser als Marker und Kraftsensoren in einzelnen Zellen sowie OLEDs als biokompatible Lichtquellen für Optogenetik und Implantate. Arbeiten zur starken Kopplung erschließen Anwendungen jenseits der Biologie.

Sabina Hillebrandt

Die Arbeitsgruppe arbeitet an der Schnittstelle von Chemie, Materialwissenschaften und Neurowissenschaften. Wir verbinden die Entwicklung funktionaler Materialien mit fortschrittlicher Bauelemententwicklung und biomedizinischer Translation, um optoelektronische Neuroschnittstellen zu entwickeln.

Prince Ravat

Die AG Ravat entwickelt chirale π-konjugierte Moleküle, deren dreidimensionale Struktur optische und elektronische Funktionen bestimmt. Schwerpunkte sind Helicen-basierte Halbleiter, zirkular polarisierte Emission und Materialien für chirale optoelektronische Bauteile.

Ralf Giernoth

Die Arbeitsgruppe entwickelt schaltbare Moleküle und Lösungsmittel für biomedizinische Anwendungen, untersucht ionische Flüssigkeiten sowie deren Wechselwirkungen und synthetisiert neue chirale Anionen als starke Brønsted-Säuren für asymmetrische Anwendungen.

Marcel Schubert

Die Arbeitsgruppe entwickelt mikroskopische Laser und biokompatible optische Bauelemente für biomedizinische Anwendungen, darunter bioresponsive Sensoren und in biologische Systeme integrierte Mikrolaser, an der Schnittstelle von Biologie, Chemie und Photonik.

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Komplexe

Koordinationsverbindungen entstehen, wenn Metallzentren von sorgfältig designten Liganden koordiniert werden und dabei charakteristische optische, magnetische oder katalytische Eigenschaften entwickeln. Im Department werden Komplexe mit Übergangs- und f-Elementen synthetisiert und strukturell charakterisiert, wobei die Lumineszenz durch gezielte Variation der Ligandenumgebung systematisch abgestimmt wird. Quantenchemische Ab-initio-Rechnungen liefern ein tiefes Verständnis der elektronischen Struktur dieser Verbindungen und unterstützen das rationale Design neuer Materialien.

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Axel Klein

Synthese und Charakterisierung neuartiger Koordinationsverbindungen und organometallischer Komplexe durch rationales Ligandendesign, mit Fokus auf Lumineszenz, Redoxchemie, Katalyse und der theoretischen Modellierung von Struktur-Eigenschafts-Beziehungen mittels DFT.

Michael Hanrath

Die Arbeitsgruppe entwickelt quantenchemische Methoden im Bereich der Ab-initio-Elektronenkorrelation und relativistischer Effekte, erzeugt energie-konsistente Pseudopotentiale für schwere Elemente und untersucht computergestützt Lanthanoid- und Actinoidkomplexe sowie deren Anwendungen.

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